Konservatives Wargaming, um das zweite schottische Unabhängigkeitsreferendum zu stoppen
Durchgesickertes Memo enthält Strategien, um dem Druck der Scottish National Party zu widerstehen
(Jeff J. Mitchell/Getty Images)
Die konservative Regierung plant, die Hoffnungen auf ein zweites schottisches Unabhängigkeitsreferendum zu zerstören, wie ein durchgesickertes Memo suggeriert.
Bloomberg berichtet, dass das 21-seitige Dokument an eine ausgewählte Gruppe von Personen, darunter Michael Gove, verteilt wurde, und skizziert Taktiken, um ein Referendum zu verzögern und dann zu vermeiden, wenn die Scottish National Party (SNP) bei den Wahlen zum schottischen Parlament im nächsten Mai die Mehrheit erreicht.
In dem Memo wird argumentiert, dass eine Fortsetzung der aktuellen Strategie, Forderungen nach einer weiteren Unabhängigkeitsabstimmung abzulehnen, kontraproduktiv wäre und dass London stattdessen Gegenmaßnahmen wie die Übergabe von mehr Macht an Edinburgh in Betracht ziehen sollte.
Die Autoren schlagen auch vor, Brüssel unter Druck zu setzen, den Gedanken eines erneuten EU-Beitritts Schottlands als unabhängige Nation auszuschließen, sowie den schottischen Tories zu raten, eine knallharte, auf Angriffe fokussierte Kampagne gegen die erste Ministerin Nicola Sturgeon zu starten.
Das Memo wurde von Hanbury Strategy geschrieben, einer Politikberatungsfirma, die von Ameet Gill, dem ehemaligen Strategiedirektor von David Cameron, und Paul Stephenson, dem ehemaligen Kommunikationsdirektor von Vote Leave, gegründet wurde.
Eine letzte Woche veröffentlichte Umfrage von Sie sterben in Zusammenarbeit mit STV News gab die Unterstützung für die schottische Unabhängigkeit mit 58 % an, dem höchsten Stand aller Zeiten. Fast zwei Drittel (64 %) von mehr als 1.000 Befragten sagten, dass die Downing Street innerhalb der nächsten fünf Jahre ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum zulassen sollte, wenn die SNP 2021 eine Mehrheit gewinnt – ein Abstimmungsergebnis, das von Experten erwartet wird. Nur ein Drittel (34 %) sagte, die britische Regierung sollte keine Zweitstimme zulassen.
Das letzte Mal, dass eine öffentliche Meinungsumfrage eine Mehrheit der Schotten gegen die Unabhängigkeit zeigte, kam Ende März, wobei die nächste Umfrage im Mai ein Unentschieden ergab und zehn darauffolgende Umfragen alle mit Ja an die Spitze gingen. Politik berichtet.














